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Die globale Zivilgesellschaft gestalten!

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Symposium Wirtschaftsanthropologie 2013 in Tübingen

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Das IfS-Team und Verbundene des Instituts beim ersten Strategietag in Bad Wimpfen 2015

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Die Globalisierung nicht als Schicksal hinnehmen, sondern die globale Zivilgesellschaft aktiv gestalten!

 

ifs Analyse von Prof. Dr. Christian Hauser (HTW Chur) 24.04.2017

Entwicklung der deutsch-lateinamerikanischen Wirtschaftsbeziehungen

Seit 2004 ist Lateinamerika wirtschaftlich überdurchschnittlich gewachsen. Dies hat dazu geführt, dass sich die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Lateinamerika intensiviert haben. Insbesondere die Direktinvestitionen haben sich positiv entwickelt. 2004 lag der Anteil Lateinamerikas am weltweiten Kapitalbestand deutscher Unternehmen im Ausland bei 2,0%; beim Personalbestand betrug die Quote 6,6%. Diese Werte erhöhten sich bis Ende 2014 auf 4,2% bzw. 7,6%. Bezüglich des Außenhandels war ein etwas moderaterer Bedeutungszuwachs zu verzeichnen. 2004 lag der Anteil Lateinamerikas an den weltweiten deutschen Importen und Exporten bei jeweils 1,9%. Dieser Wert erhöhte sich bis 2015 bei den Einfuhren auf 2,2% und bei den Ausfuhren auf 2,7%. Insgesamt bescherten die wirtschaftlichen Beziehungen mit Lateinamerika Deutschland im Zeitraum von 2004 bis 2015 einen Handelsbilanzüberschuss von 50,8 Mrd. Euro. Trotz der aktuellen Wachstumsschwäche bietet die Region Potenzial für eine weitere Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen.

 

Abstract EN: Since 2004, Latin America’s gross domestic product (GDP) increased at an above average pace. This has also led to intensified economic relations between Germany and Latin America. In particular, foreign direct investments (FDI) developed positively. In 2004, Latin America hold a share of 2.0% in total German outward FDI stocks; regarding the number of employees abroad, the quota was 6.6%. By the end of 2014, these figures rose to 4.2% and 7.6%, respectively. With regard to foreign trade, the increase in importance was more moderate. In 2004, Latin America hold a share of 1.9% in both German imports and exports. By 2015, this figure increased to 2.2% for imports and to 2.7% for exports. Overall, the economic relations with Latin America resulted in a German trade surplus of 50.8 billion euros in the period from 2004 to 2015. Despite the current weak economic growth, Latin America offers potential for a further deepening of economic relations.

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Ein Beitrag aus unserer Kooperationsreihe mit Connosco_logo

ifs Analyse von Dr. Mario Faust-Scalisi 18.04.2017

Pluralität und Einheit

Das Wesen der Zivilgesellschaft im Rahmen zunehmender Polarisierung

Plurality and Unity – The character of civil society in time of increasing polarization

We found polarization both a threat and a chance for civil society, depending how it is taken. But this is linked to one of the core questions about civil society, especially global society – the question of its unity. Thinking about increasing polarization it is a challenge to even talk about one civil society within state borders, not even to mention one global society. But this easily taken view is challenged here, and, looking at the USA and Mexico, argued that still we can talk and think in matters of one civil society. It is even more important than before to keep this view.

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ifs Analyse von Prof. Dr. Theo Rauch (Freie Universität Berlin)  11.04.2017

Dezentralisierung

Die Mehrzahl der Entwicklungsländer hat in den letzten Jahrzehnten verfassungsrechtliche Schritte zur Dezentralisierung der politischen und administrativen Strukturen unternommen. Allein in den 1990er Jahren wurden in etwa 70 Ländern Dezentralisierungsgesetze verabschiedet (H. Fuhr 1999). Auch dies war eine Konsequenz der Krise des Zentralstaats. Mittlerweile hat sich die anfängliche – vor allem in EZ-Kreisen verbreitete – Dezentralisierungseuphorie etwas gelegt. Die Probleme und Grenzen dezentraler Steuerung in armen Ländern sind deutlich geworden. Die Strategieansätze der Dezentralisierungsförderung sind differenzierter geworden.

Im Folgenden wird der Begriff „Dezentralisierung“ näher erläutert und deren unterschiedliche Formen und Dimensionen beschrieben. Daraufhin werden mit Dezentralisierung verbundenen Erwartungen und Befürchtungen thematisiert. Dabei wird deutlich, dass die Zweckmäßigkeit einer Dezentralisierungspolitik von den jeweiligen Bedingungen des Landes abhängig ist, und dass es auf das „Wie“, auf die Ausgestaltung, das Design des dezentralisierten Systems ankommt. Die damit verbundene Frage der angemessenen Verteilung der staatlichen Aufgaben auf die politischen Ebenen wird im Anschluss daran vertiefend erörtert.

Erschienen in: Rauch, Theo (2009): Entwicklungspolitik. Theorien, Strategien, Instrumente. Braunschweig: Westermann (Das geographische Seminar).

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Ein Beitrag aus unserer Kooperationsreihe mit Connosco_logo

ifs Analyse von Alexandra Huck (kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V.) 16.03.2017

Gerechtigkeit und Frieden für Kolumbien?

Der bewaffnete Konflikt und Herausforderungen des aktuellen Friedensprozesses

Die kolumbianische Regierung hat im November 2012 Verhandlung mit der größten Guerillagruppe FARC aufgenommen, um den bewaffneten Konflikt zumindest mit dieser Gruppe zu beenden. Der umfassende Text einer Friedensvereinbarung, auf den sich die beiden Seiten Ende August 2016 geeinigt hatten, stellte eine große Herausforderung für die Umsetzung dar. Doch nach einem gescheiterten Plebiszit über den Friedensvertrag im Oktober 2016 galt es zunächst einen Weg zu finden, um die Ergebnisse der Verhandlungen bzw. wesentliche Teile des Vertrages zu retten, einen überarbeiteten Vertrag rechtskräftig zu verabschieden – und dabei den fragilen Waffenstillstand aufrecht zu erhalten.

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Ein Beitrag aus unserer Kooperationsreihe mit Connosco_logo

ifs Analyse von Mario Faust-Scalisi 08.03.2017

Gesellschaftliche und politische Polarisierung

Phänomen der Zeit, globale Herausforderung und doch auch Wegbereitung zu mehr zivilgesellschaftlicher Inklusion

Polarization isn’t just a challenge for politics, it is a challenge for many democratic societies. And it is a topic that questions much we hoped about civil society, within state borders and on a global scope. There are referenda and elections with results many thought would never happen. Taken as such polarization seems one of the biggest threats we are facing. First here a comparative perspective on the phenomenon is taken, what are the differences of this phenomenon globally. Building on this we can see that there are different was to look at the phenomenon, and in the end it can seem more like a chance than a threat.

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ifs Pressemitteilung 28.02.2017

6th Cologne Latin America Symposium 2016: ifs und connosco e.V. veröffentlichen Publikationsreihe

Im Herbst 2016 veranstaltete connosco e.V. das 6th Cologne Latin America Symposium (CLAS): Quo vadis, Lateinamerika? Neuordnung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Wirklichkeiten. Im Zuge der bestehenden Kooperation zwischen dem ifs und connosco e.V. haben sieben der Referierenden ihre Vortrags- bzw. Workshop-Inhalte verschriftlicht zur Verfügung gestellt. Diese Artikel werden ab sofort in regelmäßigen Abständen auf den Internetseiten der beiden Kooperationspartner veröffentlicht.

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ifs Analyse von Igor Birindiba Batista 28.02.2017

Brasiliens Herausforderungen im Lichte struktureller Sackgassen

Es herrscht weitgehender Konsens, dass Brasilien tief in der „Krise“ steckt. Aber woran liegt es? Und gibt es einen Ausweg? Die Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Rousseff ist alles andere als der Abschluss der „Krise“. Eher stellt sie ein weiteres Anfangskapitel dieser dar. Denn die Amtsenthebung repräsentiert kein isoliertes Resultat von elitären Machtkämpfen am Rande der politischen Arena. Sie ist vielmehr Ausdruck einer mehrdimensionalen Krise, die nicht nur innenpolitisch zu verstehen ist. Der vorliegende Beitrag soll unter anderem beleuchten, wie eng Brasiliens Probleme mit kontroversen sozialen, ökonomischen und politischen Strukturen und Fehlentwicklungen der Vergangenheit und Gegenwart verflochten sind. Zugleich soll einen Einblick in die Entstehung des von einigen Betrachtern als „Putsch“ bezeichneten Geschehens gewährt werden. Einblicke in einige strukturelle Sackgassen politischer, sozialer und ökonomischer Art runden den Beitrag ab.

EN: Brazil’s Lava Jato scandal is more than just a mere corruption scandal involving alleged kickbacks at oil giant Petrobras. It has snowballed into a social crisis; an economic crisis as the scandal’s impact on investment drags Brazil deeper into stagflation; and a political crisis for President Dilma Rousseff. The present article will examine how closely Brazil’s problems are interwoven with controversial social, economic and political structures and the development of the past and the present. Insights into some structural dead-ends of a political, social and economic nature complete the contribution.

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