ÜBER UNS

Die globalisierte Zivilgesellschaft gestalten - was ist das IfS und was soll es bewirken?

Im Februar 2009 gründete Ulrich Hemel unter dem Eindruck der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise das INSTITUT FÜR SOZIALSTRATEGIE in Laichingen und Jena. Noch im gleichen Jahr kam der Standort Berlin dazu.

Das Institut für Sozialstrategie stellt die Erforschung und strategische Gestaltung der globalen Zivilgesellschaft in den Vordergrund. Da ein Denken in nationalstaatlichen Kategorien nicht mehr ausreicht, verbindet das Institut globale Perspektiven und lokale oder regionale Sichtweisen, die zu den Wurzeln unserer Herkunft gehören.

Die Forschungsschwerpunkte des Instituts greifen Fragen auf, die für alle heute lebenden Menschen auf der Erde von Bedeutung sind: Bildung, Gesundheit, Religion, Unternehmensethik, die Rechte von Minderheiten, Klimawandel/Energieeffizienz. So versteht sich das Institut für Sozialstrategie als unabhängige Brücke und kritische Stimme in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Religion, Gesellschaft und Kultur.

Neben der theoretischen und wissenschaftlichen Analyse verschiedenster Aspekte (globaler) Zivilgesellschaft möchten wir auch praktische Konzepte strategischer Gestaltung entwickeln, oder zur Verbesserung bestehender Initiativen positiv beitragen. Dabei wollen wir uns aber nicht von staatlichen oder zwischenstaatlichen Prozessen abkoppeln. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Dialog über die globale Zivilgesellschaft anzuregen und darüber hinaus wissenschaftlich fundierte und öffentlich wirksame Impulse zur aktiven Gestaltung der globalen Zivilgesellschaft zu  geben.

Damit schafft das Institut für Sozialstrategie  auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene eine Plattform für Wissenschaftler und Fachkundige unterschiedlichster Disziplinen und Nationen.

Das Institut für Sozialstrategie hat Partnerinstitute in der Schweiz, in Österreich, in Serbien, im Libanon und in Kanada. Die an das IfS angeschlossenen Landesinstitute  sind  in ihrer konkreten Ausgestaltung frei, denn nur aus der Vielfalt der Meinungen und dem Respekt vor der Sichtweise anderer entstehen die besten Ideen.

Das Institut für Sozialstrategie beruht daher auf einer Philosophie der Anerkennung des anderen. Es ist auf Dialog ausgelegt und will die besten Argumente zur Geltung bringen.

Es wendet sich gegen Unterdrückung und Repression jeder Art und ist parteipolitisch und finanziell unabhängig.

Die Finanzierung des Instituts erfolgt projektbezogen, d.h. beispielsweise durch Teilnehmerbeiträge.


IfS Gründungsrede 

Ulrich Hemel: "Die globalisierte Zivilgesellschaft gestalten - was ist das Institut für Sozialstrategie und was soll es bewirken?", Laichingen, 24. Februar 2009.

"Ein neues Institut zu gründen, es "Institut für Sozialstrategie" zu nennen und seinen Gegenstand auf die Gestaltung der "globalisierten Zivilgesellschaft" zu beziehen, ist gelinde gesagt, reichlich wagemutig."

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Die Arbeit des Instituts: Forschung und Praxisbezug

Die Arbeit des IfS umfasst folgende Schwerpunkte:

  • In der Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen unserer Forschungsschwerpunkte möchten wir einen Beitrag zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themas "Globale Zivilgesellschaft" leisten.
  • Durch unsere wissenschaftlichen Studien, Analysen und Berichte zu verschiedenen Themen, Problemstellungen und Konfliktfeldern der globalen Zivilgesellschaft soll einerseits der wissenschaftlichen Diskurs angeregt werden und andererseits auf potentiellen Gestaltungsbedarf von (globaler) Zivilgesellschaft aufmerksam gemacht werden.
  • Im Rahmen eigener Einschätzungen zu aktuellen oder zeitlos brisanten Themen entwickelt das IfS eigene Standpunkte.
  • Auf Grundlage unserer intensiven theoretischen, analytischen und diskursiven Auseinandersetzung möchten wir selbst gestalterisch tätig werden. Durch die Entwicklung von Strategien, Expertisen und Konzepten zur Gestaltung von Zivilgesellschaft formuliert das IfS konkrete Handlungsvorschläge. Das Spektrum reicht von der Einzelfallanalyse mit konkretem Praxisbezug bis hin zum utopischen Gesamtentwurf.
  • Das IfS versteht sich als gemeinnützige Non-Profit Organisation. Unsere Arbeit richtet sich generell auf das Gemeinwohl und ist nicht gewinnorientiert. Dies bezieht sich insbesondere auf unsere Beratertätigkeit.

(Stand: Juni 2010)