August 2020


[english version see below]

Liebe Freunde und Freundinnen des Instituts für Sozialstrategie,

in diesem Newsletter möchten wir Sie und euch informieren über

  1. die am 25. Mai 2020 stattgefundene Mitgliederversammlung IfS e.V.,
  2. die Ausschreibung des medizintechnisch-ökologischen Projektpraktikums,
  3. die veröffentlichten Beiträge seit April 2020,
  4. unsere verstärkte Social Media-Aktivitäten sowie
  5. Weiteres im Jahr 2020.

Wir freuen uns über Anregungen, Themenvorschläge, Beitragseinreichungen zu unseren Forschungsbereichen oder sonstiges! Schreiben Sie / schreibt uns an kontakt@institut-fuer-sozialstrategie.org

Einen schönen Sommer in dieser außergewöhnlichen Zeit und bleibende Gesundheit wünscht

Ulrich Hemel

Direktor

Institut für Sozialstrategie

Laichingen – Jena – Berlin

Bleichwiese 3

89150 Laichingen

Geschäftsstelle: Lindenplatz 5, D-74206 Bad Wimpfen

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Institut für Sozialstrategie – Verein zur Gestaltung der globalen Zivilgesellschaft e.V.

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Wir freuen uns auch, wenn Sie die Arbeit des Vereins mit einer Spende, ob einmalig oder dauerhaft, fördern und absichern.

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I.             Mitgliederversammlung IfS e.V.

Am 25. Mai 2020 fand die dritte Mitgliederversammlung des Vereins Institut für Sozialstrategie e.V. per Videokonferenz statt.

Neben dem Jahres- und Kassenbericht sowie die Entlastung des Vorstands stand im Zentrum dieser Mitgliederversammlung die Wahl des Vorstands. Demnach setzt sich dieser zusammen aus:

Zudem wurde sich über Grundsätze und Ziele der Vereinsarbeit 2021 ausgetauscht. Hinsichtlich zukünftiger Themen und Schwerpunkte des IfS wird die derzeitige Situation der Corona-Pandemie aufgegriffen. 

Es geht um die Frage nach einem Leben mit und nach Covid-19. Genannte Stichpunkte dazu sind:

  • Corona als Belastungsprobe für Demokratien
  • Umgang mit Verschwörungserzählungen
  • Was stabilisiert Zivilgesellschaften?
  • Herausforderungen und Verhaltensänderung im Kontext von Reisen, Meetings/Konferenzen und Bildung
  • Entwicklungen der Demonstrationskultur
  • Aktuelle Frage des Bedingungslosen Grundeinkommens / Bekämpfung von Armut und Existenzbedrohungen

Weitere genannte Themen betreffen:

  • Digitale Menschenwürde: ethische Herausforderungen durch KI
  • Digitalisierung Menschenrechte und Digitalisierung
  • ‚hybride Identität‘: eine neue Lebensform der Zukunft?!

Festgehalten als Themenschwerpunkt 2021 wird:

Umwelt & Demokratie mit und nach Corona


II.           Ausschreibung Projektpraktikum

In Kooperation mit ROGG Verbandstoffe schrieben wir ein Medizintechnisch-ökologisches Projektpraktikum aus:

2020

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.


III.         Veröffentlichte Beiträge

Unser Ziel, das Thema ‚Globale Zivilgesellschaft‘ breit zu betrachten, spiegelt sich in unseren verschiedenen Forschungsbereichen wider. Wir freuen uns daher, neben dem üblichen Schwerpunkt auf ‚Wirtschaft‘ auf folgende Schwerpunkte (alphabetisch sortiert) hinzuweisen:

Lenhart, Simon: Eine europäische Zivilgesellschaft? – Das Europäische Jugendwerk (Teil 1)

Abstract: Ausgehend von verschiedenen institutionellen Formaten für internationale Jugendbegegnungen entwickelt dieser Beitrag die Idee eines „Europäischen Jugendwerks“ zur Bündelung und Förderung verschiedener zivilgesellschaftlicher Initiativen im Bereich Jugendbegegnungen und Jugendpartizipation. Das hier entwickelte Argument zielt auf die These ab, dass für ein aktives und zukunftsfähiges Europa eine Jugend vorhanden sein muss, die ausreichend genug interkulturelle Kompetenzen erworben haben sollte. Zentrale gesellschaftspolitische Herausforderungen wie Digitalisierung, Umwelt/Nachhaltigkeit und die Rolle Europas in einer globalisierten Welt können nur gemeinsam als europäische Zivilgesellschaft gelöst werden. Europäische Integration bedeutet auch ein zivilgesellschaftliches Zusammenwachsen, dessen Fundament bereits schon im Kindes- und Jugendalter gelegt wird. Internationale Austauschprogramme für junge Menschen bilden oder verstärken zivilgesellschaftliche Bindungen. Diese sind umso wichtiger in Regionen, die in der Vergangenheit aufgrund verschiedener sozioökonomischer Faktoren wenig Möglichkeiten für Austauschprogramme bieten konnten.

sowie

Lenhart, Simon: Stärkung von Zivilgesellschaften – Die Bedeutung trinationaler Programme (Teil 2)

Abstract: Dieser Beitrag hebt die Wichtigkeit von trinationalen bzw. multinationalen Begegnugen in internationalen Austauschprogrammen hervor. Das Argument lautet, dass diese komplex aufgebauten und funktionierenden Programme eine Förderung von Demokratie, Menschenrechten, Diversität, Anerkennung, Partizipation und Zivilgesellschaft in Drittländern bedeuten. Im friedvollen Dialog zwischen Zivilgesellschaften trägt die trinationale bzw. multinationale Programmgestaltung dazu bei, die Pluralität von Wahrnehmungen und interkulturelle Lerneffekte umfassend zu erweitern. Insbesondere vor vielschichtigen gesellschaftlichen Herausforderungen tragen diese Lerneffekte zu einer engeren Verzahnung zivilgesellschaftlicher Beziehungen bei und ermöglichen das Erlernen relevanter interkultureller Kompetenzen.

Hemel, Ulrich: Die Zukunft der Arbeit, digitale Transformation und Werteorientierung (Externe Publikation)

Abstract: Die digitale Transformation nimmt mit der Corona-Krise Fahrt auf und verändert das Arbeitsleben. Entgegen früheren Befürchtungen ist nicht damit zu rechnen, dass den Menschen dabei die Arbeit ausgeht. Sie wird sich aber ändern, teilweise in großer Geschwindigkeit. Daher ist die berufliche Bildung ein Schlüssel für den Erfolg der Zukunft bei Individuen und in Firmen. – Generell werden Prozesse der Steuerung und Kommunikationsprozesse eine noch wichtigere Rolle als bisher spielen. Dabei ist teilweise noch ungeklärt, wer Verantwortung für den Output von Programmen übernimmt, die auf Künstlicher Intelligenz basieren. Umso wichtiger ist die bereits entstehende Diskussion über digitale Fairness und Teilhabe, digitale Inklusion und Exklusion.

Simon, André: Visuelles neurobiologisches Stressmanagement. Die erste stressforschungsbasierte Bildertherapie

Abstract: Mit dem neuen revolutionären, bereits zweifach ausgezeichneten Stressreduzierungssystem „Visuelles neurobiologisches Stressmanagement“ VI.NE.ST, gibt es für viele Menschen, die in einem hohen Stresslevel sind, endlich die Möglichkeit, ihren Stress passiv durch visuelle Impulse im Unterbewusstsein dauerhaft zu reduzieren. Hierbei werden mit über 60 Bildern mit dazugehörigen Sätzen durch das VI.NE.ST-System negative Gedankensätze herausgefunden und selbst durch das Unterbewusstsein umprogrammiert. Durch die neuen Gedankensätze werden gezielt Gefühle stimuliert, die dann die gewünschten Neurotransmitter, wie zum Beispiel GABA oder Oxtytocin, produzieren, um Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol zu reduzieren. Die Erfolge der Stressreduzierung durch dieses System können durch die Messung der Neurotransmitter und einen Cortisol-Speicheltest nachgewiesen werden. Dieses VI.NE.ST System basiert auf den und vereint die neusten Erkenntnisse(n) der Stressforschung, der Neuropsychologie und der Psychoneuroimmunologie und bringt sie in die Umsetzung.

Faust-Scalisi, Mario: (Globale) Zivilgesellschaft in Zeiten der Exekutive – ein Gedankenexperiment

Abstract: COVID-19 führte zu radikalen Maßnahmen und einer Verschiebung der Politik hin zu exekutivem Handeln. Verbunden war eine Verschiebung der Diskurse, insbesondere im Zusammenhang mit den Menschenrechten. Da die Exekutivakteure zumindest auf den langfristig problematischen Wegen demokratisch regieren können, wird ein Menschenrecht vor allen anderen gestellt: das Recht auf Leben. Das beginnt sich zu ändern, ein anderes Menschenrecht bekommt mehr und mehr Aufmerksamkeit, das Recht zu arbeiten. Aber was geschieht mit den anderen, mindestens ebenso wichtigen Menschenrechten? Und was geschieht mit allen nicht geschäftsführenden Akteuren, insbesondere den Akteuren der Zivilgesellschaft, ganz zu schweigen von den Akteuren der globalen Zivilgesellschaft? Diese Fragen werden hier in einem Gedankenexperiment mit einer nicht allzu pessimistischen Perspektive diskutiert.

Heidlberger, Bruno: Fluchten ins Autoritäre im Lichte aktueller Entwicklungen (Teil 1)

Abstract: Anfang März hatte Covid-19 uns fest in Griff. Die Welt stand still. Die Börsen rauschten in den Keller. Nach Auflösung der ersten Schockstarre ging es bald um mehr als um die täglichen Berichte des RKI. Bruno Heidlberger analysiert und diskutiert die sich daran anschließende Debatte, in der die Bewertung der staatlichen Schutzmaßnahmen im Mittelpunkt stehen. Die neurechte Klage, die „Gleichheitsmoral“ gefährde das Überleben des Kapitalismus und damit das der Menschheit – Menschen hätten das Sterben verlernt – ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die uns weismachen wollen, dass nicht jedes Leben zählt, weshalb man Rechtsstaatlichkeit und das Ideal der Demokratie, die Gleichheit aller Bürger*innen, zur Disposition stellen müsse. In diese Klage stimmten auch das Virus verharmlosende postmoderne Philosophen mit ihrer neoliberalen Kosten- Nutzen-Debatte, wie auch deutsche Intellektuelle und Politiker, ein.

Bruno Heidlberger zeigt, dass diese Debatten Zweifel in Wissenschaft und rechtsstaatliche Entscheidungen säten; auch grundsätzlich, in die Politik der Regierung der letzten Jahre. Diese hätten, so Heidlberger, zur Verunsicherung von Teilen der Bevölkerung bei-getragen – der Boden, auf dem Fake-News, Hetze gegen Wissenschaft und das Geschäft mit der Angst floriert.

Sowie

Heidlberger, Bruno: Verschwörungsideologien als Symptom und Katalysator autoritärer Tendenz der Gesamtgesellschaft (Teil 2)

Abstract [de]: Im zweiten Teil arbeitet Bruno Heidlberger, vor dem Hintergrund der Corona-Krise, die Merkmale von Verschwörungsideologien, ihre Ursachen und Funktionen sowie ihre psychische Stabilisierungsfunktion heraus. Er versteht Verschwörungsideologien wie auch den reaktionären Nationalismus im Sinne einer Dialektik der Aufklärung als „das Andere der Vernunft“, als Schattenseite und Gegenbewegung zur kulturellen und ökonomischen Modernisierung. Verschwörungsideologien können im Verbund mit radikalem Rechtsnationalismus antisemitisches und antipluralistisches Denken mobilisieren und zu einer Destabilisierung der Gesellschaft beitragen. Man findet sie im rechten wie im linken Lager. Beide vertreten einen nationalistisch gefärbten Anti-Elitismus und Anti-Egalitarismus und gehen von der Grundüberzeugung eines als einheitlich imaginierten Volkswillens aus, den nur sie kennen. Heidlberger verweist auf den Zusammenhang von autoritärem Einstellungsmuster und Verschwörungsdenken als Wegbereiter von antidemokratischen Ideologien, den bereits die Frankfurter Schule um Adorno assoziiert hatte und macht deutlich, dass es weiterhin eine konstante autoritäre Dynamik in der Gesellschaft gibt. Gerade nach Corona sei es Aufgabe der Politik, so Heidlberger, das gewonnen Vertrauen nicht zu verspielen.

Milheiro, Bruna: Das Versprechen des Weltethos in dem brasilianischen Kontext. Eine kleine Analyse der Indikatoren und ihrer Perspektive

Abstract: Dieser Artikel beabsichtigt, die Hauptprinzipien des Weltethos und die aktuellen Daten zur sozialen Leistung in Brasilien darzulegen. Die möglichen Lösungen für soziale Heraus-forderungen im Land unter Berücksichtigung der Prämissen der Weltethosphilosophie zu analysieren. Basierend auf dem Postulat der Goldenen Regel, dem Prinzip der Mensch-lichkeit und den fünf Verpflichtungen argumentiert dieses Paper die Möglichkeit, diese Ideen im brasilianischen sozialen Kontext umzusetzen, um den Lebensstandard der Men-schen im Land zu verbessern, insbesondere in Armenvierteln. Dieser Text unterstützt, dass es durch Anwendung ethischer Grundsätze möglich ist, die Lebensqualität in diesen Gebieten zu verbessern und folglich die dort vorhandene Armut. Die Soziale Ungleichheit in diesen Stadtteilen wird dadurch verringert. An diesen Punkt zu gelangen, verwendet dieser Artikel die verfügbaren offiziellen Daten von IBGE und unterstützt eine optimistische Sicht auf die Zukunft.

Schneider, Moritz: Companies as Part of Civil Society. An exemplary evaluation of Merck KGaA

Abstract: Mit dem Anstieg der gesellschaftlichen Erwartungen an Unternehmenswerte im Laufe der Zeit haben sich auch Diskussionen bezüglich der Rolle von Unternehmen in dem gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang ergeben. Dieser Beitrag untersucht daher beispielhaft Merck‘s Unternehmungen, Unternehmenskodex sowie den Bericht zur Unternehmensverantwortung und definiert hierfür die notwendigen Terminologien der Werte, Ethik und Zivilgesellschaft. Die Durchführung einer Wahrnehmungsstudie von Partizipierende eines Universitätskurses nach Ulrich Hemel (2019), sowie eine Untersuchung des Unternehmenskodex von Merck, in Anlehnung an Muel Kaptein (2004), sollen hierbei zu einer abschließenden Beurteilung darüber führen, ob sich Merck als Teil der Zivilgesellschaft zu betrachten scheint. Meine Analyse führt zu dem Ergebnis, dass sich Merck der gesellschaftlichen Rolle bewusst ist. So definiert Merck unter Anderem ausführlich die eigenen Unternehmenswerte und führt Maßnahmen zur Einhaltung und Implementierung dieser auf.

sowie

ein Interview mit Ulrich Hemel: „Wir brauchen eine Wirtschaft der Balance“ (Externe Veröffentlichung)

Desweiteren erschienen zwei Rezensionen:

und ein Aufruf zur Petitions-Unterzeichnung:


IV.          Social Media

Wir sind wieder verstärkt bei Facebook und Twitter aktiv!

2020

So unterstützten wir mit als Erstunterzeichnende den #Bayernplan20 zur sozial-ökologischen Transformation Bayerns.

An den Bayerischen Landtag wird appelliert, die Bayerische Staatsregierung aufzufordern, die soziale und ökologische Transformation im Freistaat zu verwirklichen. Dazu soll ein entsprechendes Konzept auf der Basis eines breit angelegten Dialogprozesses und einer parlamentarischen Anhörung entwickelt und mit den zuständigen Gremien auf Bundes- und Europaebene abgestimmt werden.

Weitere Informationen von den Initiatoren finden Sie hier.

Wenn Sie die Petition direkt unterschreiben möchten, folgen Sie bitte diesem Link: https://www.openpetition.de/petition/online/bayernplan-fuer-eine-soziale-und-oekologische-transformation


V.            Weiteres im Jahr 2020

Wir freuen uns auf unseren neuen Praktikanten Lars Petry. Lars studiert an der Hochschule Darmstadt Onlinekommunikation und wird neben der Entwicklung einer SEO (Search-Engine-Optimization)-Strategie verschiedene Homepageanalysen durchführen. Wir erhoffen uns durch seine Arbeit eine andauernde Stärkung unserer Öffentlichkeitsarbeit und freuen uns über die Unterstützung!

2020

Außerdem weisen wir auf die neueste Publikation von Ulrich Hemel Kritik der digitalen Vernunft. Warum Humanität der Maßstab sein muss, die voraussichtlich im September erscheinen wird hin:


[english version]

Dear friends of the Institute for Social Strategy,

In this newsletter we would like to inform you about

  • The last general meeting of IfS e.V. on 25th May, 
  • The announcement for a techno-medical and ecological project internship,
  • The published articles since April 2020,
  • Our increased social media activities and
  • Other projects in 2020.

We look forward to receiving suggestions, topic propositions, contributions to our research areas or anything else! Write us on kontakt@institut-fuer-sozialstrategie.org

We wish you a beautiful summer in this extraordinary time, and lasting health

Ulrich Hemel

Director

Institute for Social Strategy

Laichingen – Jena – Berlin

Bleichwiese 3

D-89150 Laichingen, Germany

Branch office: Lindenplatz 5, D-74206 Bad Wimpfen, Germany

Visit us on the Internet!

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Institute for Social Strategy – Association for Shaping Global Civil Society [Verein zur Gestaltung der globalen Zivilgesellschaft e.V.]

Support the work of the ifs and become a member of our non-profit association!

We also accept your kind donations in order to support and secure our work.

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  I. The last general meeting of IfS e.V. on 25th May

The third general meeting of the Association Institute for Social Strategy was held by video conference on May 25, 2020.

In addition to the annual and cash-flow report as well as the discharge of the board, the election of the Executive Committee was at the centre of this general meeting.

The new Committee is composed of:

In addition, the principles and objectives of the association’s work in 2021 were discussed. With regard to future issues and priorities of the IfS, the current situation of the Corona pandemic is taken up.

The question arises of life with and after Covid-19. The key points mentioned are:

  • Corona as a stress test for democracies
  • Dealing with conspiracy theories
  • What stabilizes civil societies?
  • Challenges and behaviour change in the context of travel, meetings/conferences and education
  • Developments in the demonstration culture
  • Current issue of unconditional basic income / Combating poverty and threats to life

Other issues mentioned concern:

  • Digital Human Dignity: Ethical Challenges through AI
  • Digitization Human rights and digitization
  • “Hybrid identity”: a new life form of the future?!

The main topic of 2021 will be:

Environment & Democracy during and after Covid-19


II. The announcement for the techno-medical and ecological project internship

In cooperation with ROGG Verbandstoffe, we advertise a techno-medical and ecological project internship:

The full internship advertisement can be found here.


III. Published articles since April 2020

Our aim of considering the topic of Global Civil Society is reflected in our different research areas. We are therefore pleaed to point out the following fields (alphabetically sorted) in addition to the usual focus on Economy:

Lenhart, Simon: A European Civil Society? – The European Youth Office (Part 1)

Abstract: Based on different institutional formats for international youth exchanges, this contribution develops the idea of a „European Youth Foundation“ to bundle and promote different civil society initiatives in the field of youth exchange programs and youth participation. The argument aims that for an active and sustainable Europe there must be a youth who has acquired sufficient intercultural competences. Central socio-political challenges such as digitalization, environment/sustainability and the role of Europe in a globalized world can only be solved together as a European civil society. European integration also means the growing together of civil society, the foundations of which are laid in childhood and youth. International exchange programmes for young people form or strengthen civil society relations. These programmes are more important in regions which, due to various socio-economic factors, have been unable to offer opportunities for exchange programmes in the past.

as well as

Lenhart, Simon: Strengthening Civil Societies – The importance of trinational programmes (Part 2)

Abstract: This contribution emphasizes the importance of trinational or multinational exchange programmes in international exchange formats. The argument is that these complexly structured and functioning programmes promote democracy, human rights, diversity, recognition, participation and civil society with participating countries. In peaceful dialogue between civil societies, trinational or multinational programmes contribute to a comprehensive development of the plurality of perceptions and intercultural learning effects. Especially in the face of complex social challenges, these learning effects provide a stronger linkage of civil society relations and enable the learning of relevant intercultural competences.

Hemel, Ulrich: The future of work, digital transformation and value orientation (External publication)

Abstract: Digital Transformation is rapidly gaining speed, also due to the Covid-19 pandemia. Changes in the field of labor, different from early fears, will not lead to the disappearance of work but to a change, partly in a rapid pace. This means that professional qualification on the job will be more and more a key to success both for individuals and companies. Generally speaking, processes of steering and control but above all communication will play an increasing role. Partly, however, we do not have a clear picture on who is responsible if we talk about the output or “decisions” of AI based programs. As a consequence, the current discussion about digital fairness and inclusive participation, generally about “inclusion” and “exclusion” will have a crucial role.

Simon, André: Visual neurobiological stress management. The first stress-researched based picture therapy

Abstract: The revolutionary and award-winning stress reduction system „Visual Neurobiological Stress Management“ VI.NE.ST finally offers to those who have high stress levels the possibility to reduce their stress levels permanently by receiving passive visual impulses to their subconscious. With over 60 images and corresponding sentences, the VI.NE.ST system identifies negative thoughts and re-programmes them by the subconscious mind. The new sentences stimulate emotions that produce desired neurotransmitters such as GABA and Oxtytocin, in order to reduce adrenaline, noradrenaline and cortisol. The success of stress reduction by this system can be demonstrated by measuring the neuro-transmitters and a cortisol saliva test. This VI.NE.ST system is based on and combines the latest findings of stress research, neuropsychology and psychoneuroimmunology and puts them into practice.

Faust-Scalisi, Mario: (Global) Civil Society in times of executive power

Abstract: COVID-19 leat to radical measures and a shift of politics towards executive action. Linked was a shift in discourses, especially those linked to human rights. As the executive actors can govern in democratically at least on the long run problematic ways, one human right is put before all else: the right to life. This starts to change, another human right gets more and more attention, the right to work. But what happens to all the other at least equally important human rights? And what happens to all not-executive actors, especially civil society actors, not to mention global civil society actors in the first place? These questions are discussed here in a thought experiment, with a not too pessimistic outlook.

Heidlberger, Bruno: Escape to authority in the light of current developments (Part 1) (External publication)

Abstract: In early March, Covid-19 had a tight grip on us. The world was standing still. The stock markets plummeted. Once the state of shock and lockdown eased, topics soon encompassed more than the daily reports of the RKI. Bruno Heidlberger analysises and discusses the debate that followed and which focused on an evaluation of the protection measures put in place by the state. The complaint of the new right that the „morale of equality“ would endanger the survival of capitalism and with this that of humankind – humans had forgotten how to die – adds grist to the mill of those that make us believe that not every life matters, that the rule of law and the idea of democracy, the equality of all citizens, are up for discussion. Postmodern philosophers who trivialised the virus with their neoliberal cost-benefit-debate, and German intellectuals and politicians all joined in this complaint.

Bruno Heidlberger shows that these debates cast doubts over science and government decisions that are in accordance with the rule of law; and that they cast fundamental doubts over the politics of recent governments. According to Heidlberger, they had contributed to insecurities in parts of the population – which is the basis for the growth of fake news, agitation against science, and fuelling of fears.

Heidlberger, Bruno: Conspiracy theories as symptom and catalyst of authoritarian tendency in society (External publication)

Abstract: In the second part of his publication, Bruno Heidlberger analyses – against the background of the Covid-19 crisis – the features of conspiracy theories, their causes, functions, and psychological stabilising functions. He understands conspiracy ideologies as well as reactionist nationalism in line with a dialectic of enlightenment as „the other to reason“, as the dark side and counter movement to cultural and economic modernisation. Linked up with radical right-wing nationalism, conspiracy ideologies have the potential to mobilise antisemitic and anti-pluralist thinking and to contribute to a destabilisation of society. Conspiracy ideologies can be found both in right-wing and left-wing camps. Both support anti-elitism and anti-egalitarianism with nationalist touches and imagine a unitary will of the people that only they know. Heidlberger refers to the relationship between autoritarian attitudes and conspiracy thinking that pave the way for anti-democratic ideologies, which had already been established by the Frankfurt School around Adorno, and he reveals that there still are continuing autoritarian dynamics in society. Particularly in the times following Covid-19 it would be the task of politicians not to lose the trust just built.

Milheiro, Bruna: The promise of a global ethic in the Brazilian context. A short analysis of performance indicators and their perspectives

Abstract: This article intends to confront the main principles in the global ethic project and the current data about social performance in Brazil, analysing the possible solutions for social challenges in the country by considering the premises of a global ethic philosophy. Based on the postulate of the golden rule, the principle of humanity and the five commitments, this paper argues the possibility of implementing these ideas in the Brazilian social context in order to improve peoples’ standard of living in the country, especially in poor areas usually called slums. This paper supports that by applying ethical principles it is possible to improve the quality of life in these zones and consequently decrease the poverty and social inequality existent in there. To get to this point this article works with the available official data from IBGE, supporting an optimistic view about the future.

Schneider, Moritz: Companies as Part of Civil Society. An exemplary evaluation of Merck KGaA

Abstract: As societal expectations towards company values increased over time, there is an ongoing discussion about the role of companies in civil society. Therefore, this paper briefly defines basic concepts like values, ethics and civil society and analyzes Merck’s actions, their code of conduct and corporate responsibility report. Conducting a small-scale ethical evaluation rating according to Ulrich Hemel (2019) as well as an investigation of corporate codes in accordance with Muel Kaptein (2004), leads to conclusions whether Merck consider themselves to be agents in civil society. My analysis indicates that Merck is well aware of their ethical and social affiliation to civil society. For instance, they clearly define their corporate values in a detailed manner, while at the same time pursuing activities that enable a matching corporate culture.

and

an interview with Ulrich Hemel: „We need an economy of balance“ (External publication)

In addition, two reviews have been published:

as well as a call for petition signatures:


IV. Our increased social media activities

We are once again active on Facebook and Twitter!

As a first signatory, we supported the #Bayernplan20 for the social-ecological transformation of Bavaria.

The Bavarian Landtag is called upon to call on the Bavarian State Government to implement the social and ecological transformation in the Free State. To this end, a corresponding approach is to be developed on the basis of a broad-based dialogue process and a parliamentary consultation and to be coordinated with the relevant bodies at federal and European level.

Further information from the initiators can be found here.

If you want to sign the petition directly, please follow this link:

https://www.openpetition.de/petition/online/bayernplan-fuer-eine-soziale-und-oekologische-transformation


V. Other projects in 2020

We are looking forward to our new intern Lars Petry. He studies Online Communication at Darmstadt University of Applied Sciences and will carry out various homepage analyses in addition to developing an SEO (Search-Engine-Optimization)-strategy. Through his work, we hope that our public relations work will continue to be strengthened and we are delighted about the support!

We also refer to the latest publication by Ulrich Hemel Critique of Digital Reason. Why Humanity Must Be the Standard, which is expected to appear in September:

Posted by Anne Häseker