TS2024: Inklusivität als globale Sozialstrategie

„Auf dem Weg zu einer globalen Sozialstrategie“.

In einer Welt mit unklarer Orientierung, zahlreichen Konflikten und drängenden Herausforderungen wie Krieg, Klimawandel, digitale Machtverteilung und Migration brauchen wir dringender denn je eine globale Sozialstrategie. Wir müssen verstehen, wie wir als globale Zivilgesellschaft zusammen leben wollen und können, jenseits politischer, kultureller und religiöser oder weltanschaulicher Unterschiede. Das Institut für Sozialstrategie schlägt vor, dass sich engagierte Menschen und Institutionen auf den Weg machen, um eine solche globale Sozialstrategie zu artikulieren. Dabei ist klar, dass wir ein Modell der Balance und ein Modell inklusiver Entwicklung und menschenwürdiger Globalisierung brauchen. Ökonomische, ökologische, soziale und ethische Herausforderungen müssen in einer Art von Balance zusammengedacht und in einen Aktionsplan transformiert werden.

Hierfür eignet sich das Projekt „Inklusive Entwicklung und der Inclusivity Index“, wie es von Prof. Hemel und seinem Team am Weltethos-Institut in Tübingen und mit dem Institut für Sozialstrategie sowie verschiedenen Think Tanks in Lateinamerika und Zentralasien entwickelt wurde. Auf der Grundlage weltweit verfügbarer Indices werden Zusammenhänge erforscht und Best Practice Fälle dargestellt. So zeigt sich beispielsweise, dass ein globaler Mindestlebensstandard von 3000 USD pro Jahr voraussichtlich zu zusätzlichen CO²-Emissionen in der Größenordnung des Carbon Footprint der USA bedeutet.

Solche Sachverhalte fordern Diskussionen heraus und regen zu Lösungsmodellen, etwa einem weltweiten Klima-Sozialfonds, an. Für diese Diskussionen bietet das Institut für Sozialstrategie eine offene Plattform.

Bibliographie